Über uns

Wir alle haben eine Geschichte – so auch wir.

Im Laufe der letzten 20 Jahre haben uns einige Hunde begleitet: geblieben sind die Ridgebacks.

Angefangen über den Yorkshire Terrier Lucky, dem Neufundländer Arko und der Großen Schweizer Sennenhündin Aika bereicherte ab 2003 unser erster Ridgebackrüde Scotch unser Leben.

Scotch

Scotch war ein sehr urtümlicher Vertreter seiner Rasse. Er zeichnete sich durch sein weizenfarbenes Fell und seine für den Ridgeback typischen Körperform aus: muskulös und wendig, dennoch nicht malosserartig brachte er 38 kg bei einer Körpergröße von 68 cm auf die Waage. Er ergänzte unsere Familie mit 3 kleinen Kindern für mehr als 12einhalb Jahre perfekt, bevor wir ihn im Februar 2015 über die Regenbrücke gehen lassen mussten.

Noch in der Trauerphase stellten wir fest, dass ein Leben ohne Ridgeback möglich, aber sinnlos wäre und so zog im März 2015 Aengus bei uns ein.

Aengus

Aengus ist alles andere, aber nicht filigran. Schon im Welpenalter stellte sich heraus, dass er hoch hinaus will und so kam es dann auch. Obwohl er ein Berserker von Ridgeback ist und bei einer Körpergröße von knapp 77 cm stolze 50 kg auf die Waage bringt, erinnert er uns sehr stark an „Ferdinand, den Stier“. Aengus ist ein Feingeist: ein großer Liebhaber von Blumen und Bienen. Hochsensibel wie er ist, ist er immer bemüht, den Frieden innerhalb der Familie zu gewährleisten.

Durch Aengus sind wir auch zu den Ausstellungen gekommen. Im Juli 2015 nahm er zum ersten und letzten Mal sehr erfolgreich an einer Ausstellung des RR Club E.L.S.A. e. V. teil. Aufgrund seiner körperlichen Entwicklung haben wir uns dazu entschieden, ihn aus dem Ausstellungszirkus hinaus zu nehmen, auch deshalb, weil wir nicht möchten, dass seine Größe als Standard angenommen wird. Dem ist nämlich nicht so.

Wir alle wissen, dass es sich beim Ridgeback um eine sehr spätreife Rasse handelt und sehr viele Menschen sind der Meinung, dass man mindestens die ersten 3 Jahre abwarten sollte, bevor ein weiterer Hund bei der Familie einzieht. Manchmal sollten wir jedoch auf unser Urvertrauen verlassen: wir kennen unsere Hunde und wissen, ob sie bereit sind oder nicht.

Knapp anderthalb Jahre später und vielen Stimmen zum Trotz zog im August 2016 unser erstes Ridgebackmädchen ein: Dacey-Rose.

Dacey-Rose

Dacey-Rose war ein sehr zartes Pflänzchen – eine Zaubermaus, die mit ihren großen Kulleraugen nicht nur uns, sondern auch Aengus von Anfang an verzaubert hat. Aengus und Dacey-Rose verband von Anfang an eine sehr tiefe Liebe. Dass das Leben manchmal wirklich schlechte Geschichten erzählt, mussten wir im März 2019 an eigenem Leibe erfahren: denn dieses innige Band wurde durch ihren tragischen Tod (multiples Organversagen nach einer Vergiftung) für immer zerrissen. Wenn uns bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen wäre, dass auch Hunde in tiefe Depressionen fallen können, dann hätte uns das Leben eines besseren belehrt. Aengus: unser Fels in der Brandung war nicht mehr er selbst. Er hatte an rein gar nichts mehr Freude, was unsere eigene Trauer noch mehr verstärkte.

Dank der Unterstützung unserer Züchter Julia Alles und Peter Obschernicat haben wir es gewagt und erneut ein kleines Mädchen in unser Leben gelassen: Patricia Ciara Mckenzie.

Patricia Ciara Mckenzie

Ciara bereichert seit Mai 2019 unsere Familie. Sie ist nach wie vor ein kleiner Wirbelwind, der uns alle verzaubert. In ihr scheinen all unsere Hunde vereint zu sein. Sie hat das Beste von allen: der Kreis ist wieder geschlossen.

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