{"id":8721,"date":"2021-09-08T14:47:35","date_gmt":"2021-09-08T14:47:35","guid":{"rendered":"https:\/\/macknole.de\/?page_id=8721"},"modified":"2021-09-08T14:47:37","modified_gmt":"2021-09-08T14:47:37","slug":"praenatale-phase","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/macknole.de\/?page_id=8721","title":{"rendered":"Pr\u00e4natale Phase"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Pr\u00e4natale Phase<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dank wissenschaftlicher Studien an S\u00e4ugetieren, \u00fcber die Auswirkungen von vorgeburtlichem Stressniveau bei M\u00fcttern auf ihren Nachwuchs, wissen wir, dass sich das zuk\u00fcnftige Verhalten der Jungtiere bereits im Mutterleib pr\u00e4gt. Forschungsarbeiten (Sachser und Kaiser 1996) ergaben, dass weibliche Tiere, die im Uterus zwischen zwei m\u00e4nnlichen lagen, sp\u00e4ter nicht nur ein r\u00fcdenhaften Habitus in Form von beispielsweise Revier-Verteidigungsbereitschaft zeigen. Ihr gesamtes Erscheinungsbild ist maskulin. Wurden die M\u00fctter zudem sozialen Stress ausgesetzt, der lediglich durch ein weiteres Tier in der Gruppe ausgel\u00f6st wurde, behielten die geborenen T\u00f6chter lebenslang einen erh\u00f6hten Testosteronspiegel. In ihrem Gehabe zeigten sie sogar m\u00e4nnliches Werbeverhalten. Grund f\u00fcr das maskuline Verhalten ist der hohe Testosterongehalt im Blut der Mutter, der \u00fcber die Plazenta an die Ungeborenen weitergegeben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hormone spielen demnach eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Embryonen. Umso bedeutender ist ein gewalt- und stressfreies Umfeld f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Mutterh\u00fcndin im Verlauf der Tragezeit. Denn nicht nur die rassenbedingte Genetik formt die Welpen. Ist die Mutterh\u00fcndin \u00c4ngsten ausgesetzt und muss Schmerzen ertragen, f\u00fchlt sie sich permanent bedroht und findet keinen sicheren R\u00fcckzugsort, sch\u00fcttet ihr K\u00f6rper eine erhebliche Menge an Stresshormonen aus, die sie an ihre ungeborenen Nachkommen weitergibt. Die Welpen kommen meist nerv\u00f6s, klein und leichtgewichtig zur Welt. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit H\u00fcndinnen, die w\u00e4hrend der Tr\u00e4chtigkeit durch intensive k\u00f6rperliche Belastungen (Hundesport, Schutzhundedienst, etc.) beansprucht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Auswirkung eines sozial unsicheren Umfelds ist f\u00fcr Menschen gr\u00f6\u00dftenteils nachzuvollziehen. Doch auch \u00fcberm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Anstrengung bleiben nicht ohne Folgen f\u00fcr die Welpen. Denn betrachtet man den normalen Lebensrhythmus einer tragenden H\u00fcndin in gesicherter Umgebung, wird sie mit ihrer Energie sparsam haushalten. Zwischen frei gew\u00e4hlten Aktivit\u00e4ten (z. B. Bewegung, Fressen, Nestbau), wird sie sich mit K\u00f6rperpflege, Umgebung beobachten und \u00bbNichtstun\u00ab besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hundesport, Schutzhundetraining oder andere k\u00f6rperliche Anstrengung bedeuten in dieser Phase ein \u00dcberma\u00df an Aufregung. Selbst wenn die H\u00fcndin freudig mitarbeitet, verbraucht sie Energiereserven und produziert die notwendigen Hormone, um \u00fcberhaupt Leistung erbringen zu k\u00f6nnen. Zu diesem biochemischen Botenstoff-Cocktail geh\u00f6ren jedoch nicht die \u00bbGl\u00fcckshormone\u00ab. Die pr\u00e4natale Phase von Welpen ist komplex und weitreichend. Eine detaillierte Beschreibung ist an dieser Stelle nicht m\u00f6glich. Doch bedenkt man das bisher Geschriebene, ist es logisch, dass jeder Welpe bereits mit Vorgeschichte \u00fcbergeben wird \u2013 egal woher er stammt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Nachzulesen auf: <a href=\"https:\/\/www.rat-hund-tat.de\/hundebiologie\/entwicklungsphasen\/praenatale-phase\/\">https:\/\/www.rat-hund-tat.de\/hundebiologie\/entwicklungsphasen\/praenatale-phase\/<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr&auml;natale Phase Dank wissenschaftlicher Studien an S&auml;ugetieren, &uuml;ber die Auswirkungen von vorgeburtlichem Stressniveau bei M&uuml;ttern auf ihren Nachwuchs, wissen wir, dass sich das zuk&uuml;nftige Verhalten der Jungtiere bereits im Mutterleib<\/p>\n<p class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/macknole.de\/?page_id=8721\" class=\"readmore\">Continue reading<svg class=\"icon icon-arrow-right\" aria-hidden=\"true\" role=\"img\"> <use href=\"#icon-arrow-right\" xlink:href=\"#icon-arrow-right\"><\/use> <\/svg><span class=\"screen-reader-text\">Pr\u00e4natale Phase<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8721"}],"collection":[{"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8721"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8721\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8722,"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8721\/revisions\/8722"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/macknole.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}